Sonnen- und andere Allergien

Wenn der Körper auf die Sonne allergisch reagiert, sind viele Menschen erst einmal überfordert. Denn einige Symptome lassen eher auf einen Sonnenbrand schließen. Dies ist aber nicht immer der Fall, vor allem wenn die Haut anfängt, zu jucken. Doch was ist dann zu tun?

Hoher Sonnenschutz sehr hilfreich

Natürlich sollte bei einer Allergie immer ein Arzt aufgesucht werden, denn natürlich ist nicht jede Allergie wie die Andere. Gerade bei einer Sonnenallergie ist dieser Gang ebenfalls notwendig. Die Sonne immer vermeiden, das geht nun wirklich nicht. Daher sollte hier immer ein sehr hoher Lichtschutzfaktor bei dem Sonnenschutz gewählt werden. Genauso sind Sonnenbäder absolut zu vermeiden, genauso wie sich den ganzen Tag im Wasser aufzuhalten. Wichtig ist hier auch noch, die Mittagssonne zu vermeiden. Geht zwar nicht immer vollkommen, aber den Aufenthalt in der Sonne so weit wie möglich einschränken. Dies ist natürlich auch von dem Grad der Allergie abhängig, womit sich dann noch mehr entscheidet. Bei einer starken Allergie können Medikamente nötig werden. Denn hier juckt die Haut dann doch sehr stark und Kratzen ist zusätzlich noch mit Schmerzen verbunden. Die Haut ist stark gereizt und rötet sich bis hin zu einem sehr dunklen Rot. Genau das ist dann auch ein Grund, warum eine Sonnenallergie häufig erst sehr spät erkannt wird. Die Betroffenen sind der Meinung, einfach nur einen Sonnenbrand haben. Doch wie kommt es überhaupt zu einer Allergie? Genau hier sind sich viele Menschen uneinig, doch der Körper reagiert nun einmal auch auf bestimmte Stoffe.

Wenn das Immunsystem überreagiert

Unser Immunsystem bekämpft so einiges, ansonsten wären wir ständig krank. Auf zwei Stoffe können wir Menschen allerdings nicht allergisch sein. Hierzu gehören Wasser und Zucker, denn das ist ausgeschlossen. Ansonsten kann unser Immunsystem sogar auf Weizen reagieren und das ziemlich drastisch. Das versucht nämlich den fremden Stoff zu bekämpfen, weil es den Weizen als Gefahr für den Körper ansieht. Welche Faktoren darüber entscheiden, worauf jemand allergisch reagiert, sind bis heute noch nicht geklärt. Doch damit unser Körper dann wirklich allergisch reagiert, müssen doch noch einige Faktoren hinzukommen. Eine Möglichkeit könnte eine erblich bedingte Abwehr sein, doch nicht immer kommt die Allergie zum Ausbruch. Doch nur weil jemand auf bestimmte Dinge wie zum Beispiel Milch überempfindlich reagiert, muss dies noch lange keine Allergie sein. Hier muss immer noch eine Reaktion zwischen einem Antikörper und einem Antigen stattfinden. Erst dann wird von einer Allergie gesprochen. Daher sollte dies auch immer bei einem Arzt abgeklärt werden, damit es sich nicht doch nur um eine Überempfindlichkeit handelt. Dies gilt auch bei einer Sonnenallergie, denn es gibt auch sehr empfindliche Haut. Diese reagiert dann ebenfalls auf zu viel Sonne. Hierbei handelt es sich noch lange nicht um eine Allergie. Also sollte ein Arzt grundsätzlich aufgesucht werden. Erst hier kann festgestellt werden, ob es sich vielleicht nur um eine Überempfindlichkeit handelt.

Wie entsteht eigentlich eine Allergie?

Häufig treten beim ersten Kontakt mit gewissen Stoffen noch keine Reaktionen auf. Erst wenn der Körper häufiger mit diesen Stoffen in Verbindung kommt, wird das Immunsystem reagieren. Wann dies dann sein wird, ist von der Häufigkeit abhängig. Ein Beispiel dafür ist Nickel. Hier haben viele Menschen eine Allergie entwickelt, da Nickel häufig in Modeschmuck verwendet wird. Daher sollte dann immer drauf geachtet werden, dass der Schmuck nickelfrei ist. Allerdings muss es natürlich nicht immer zur Allergie kommen.

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