Gynäkologie für Frauen ist sehr wichtig

Die Gynäkologie gibt es schon sehr lange, wobei eine genauere Zeitangabe hier fehlt. Allerdings haben sich die Untersuchungsmethoden doch sehr gewandelt, denn noch bis ins 18. Jahrhundert, durfte der Arzt die Frau nur wage untersuchen. Das bedeutete mehr oder weniger nur abtasten, also keine wirkliche Untersuchung so, wie dies heute ist.

Was untersucht ein Gynäkologe

Das Feld ist hier sehr breit gefächert, wobei die Verhütung meist der erste Grund für einen Besuch beim Frauenarzt ist. Dabei bleiben die meisten Frauen ihrem Arzt oder Ärztin treu, allerdings nur, wenn dieser dann auch wirklich gut ist. Das ist natürlich immer davon abhängig, ob ein Vertrauensverhältnis aufgebaut werden kann. Doch die Verhütung ist nur ein Teilbereich der Gynäkologie, denn natürlich gibt es da noch mehr. Regelmäßige Untersuchungen sind wichtig, denn hier wird auch gleich nach Geschlechtskrankheiten untersucht. Ebenso gehört die Krebsvorsorge zu einem der großen Themen in der Gynäkologie. Was direkt nicht dazu gehört, ist die Geburtshilfe. Hier haben die Ärzte allerdings eine Zusatzausbildung und können auch in diesem Bereich tätig werden. In letzter Zeit werden aber immer mehr Untersuchungen angeboten, die häufig absolut überflüssig sind. Zusätzlich bezahlt die Krankenkasse viele dieser Untersuchungen nicht, womit dann die Frau auf der Rechnung sitzen bleibt. Doch nicht immer ist klar, welche der vielen Untersuchungen wichtig ist und welche überflüssig. Genau hier gibt es dann auch immer wieder enttäuschte Patientinnen.

Ab welchem Alter soll Frau zum Frauenarzt?

Dies ist unterschiedlich, was häufig natürlich mit der Verhütung in Zusammenhang steht. Allerdings können auch starke Menstruationsbeschwerden der erste Grund sein. So liegt der erste Besuch in der Regel zwischen 14 und 18 Jahren, wobei es noch weitere Gründe gibt. So kann ein starker Juckreiz und Ausfluss auftreten, was natürlich untersucht werden muss. Ebenfalls kann es zu einem unangenehmen Geruch kommen. Dringend wird der erste Besuch, wenn bis zum 16 Lebensjahr noch keine Periode eingetreten ist. Ab einem Alter von 20 Jahren kann einmal jährlich eine Krebsvorsorgeuntersuchung durchgeführt werden. Hier geht es in der Regel um Gebärmutterhalskrebs, denn dieser sollte so früh wie möglich erkannt werden. Dieser Test wird mit dem sogenannten Pap-Test durchgeführt. Genauso können in diesem Zusammenhang gleichzeitig noch die Genitalien untersucht werden. Hierzu wird meist der Bauch noch abgetastet. Ob dann noch eine Ultraschalluntersuchung nötig ist, wird sich dann herausstellen. Was im Einzelnen untersucht wird, ist auch immer vom Alter abhängig. Ab ca. 50 Jahren ist eher die Krebsvorsorge angebracht.

Früherkennung ist wichtig

Allerdings gehen Frauen ab 60 Jahren immer weniger zum Arzt, was dann nicht immer sehr gut ist. So kann zum Beispiel Gebärmutterkrebs nicht rechtzeitig erkannt werden. Mittlerweile gibt es auch ein Vorsorgeprogramm gegen Brustkrebs Diese Untersuchung wird nicht beim Frauenarzt durchgeführt, sondern von einer anderen Stelle. Frauen ab 50 Jahren erhalten hierfür eine Einladung zu einer Mammografie. Alle Untersuchungen die zusätzlich Geld kosten, da sollten die Patientinnen erst einmal mit der Krankenkasse sprechen. Denn die Vorsorgeuntersuchungen werden alle von der Krankenkasse bezahlt. Sollte einmal ein Knötchen in der Brust festgestellt werden, dann wird die Untersuchung ebenfalls von der Krankenkasse übernommen. Somit sind viele Untersuchungen nicht nötig, sondern hier will der Arzt nur mehr Geld verdienen. Ein Knötchen in der Brust ist noch lange kein Krebs, sondern kommt häufig nach der Periode vor. Dies sollte ebenfalls bedacht werden, bevor hier jemand überreagiert. Alles andere ist nach dem Alter gestaffelt.

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